Finriel vom Drachenwald 16. und 17. Tag des 7 Monats 1289 Kaer 

Suilad nin Eryniel !

Wie versprochen berichte ich euch über meine Reise nach Gashdor, einer Hafenstadt am westlichen Ende des großen Binnenmeeres an dem auch Kaer liegt.

Auf den Weg habe ich mich zusammen mit Thi Rasiel gemacht, die wir in Blau Weiher bei Kaer kennen gelernt haben (Ihr erinnert euch sicher noch an die merkwürdigen Geschenisse mit dem Halbork).

Gleich bei unserer Ankunf in einem Dorf (müssen die Behausungen der Edain eigentlich immer so stinken??) hatten wir den Eindruck das es hier etwas Merkwürdig zugeht. Weder die Händlerin die im Ort Kräuter und anderes Zeug anbot noch der Ortsansässige Wirt konnten uns den namen des Ortes verraten.

Erst ein zweifelhaft aussehender "Freidenker" war nach einer kleinen Spende willens uns den Namen des Ortes zu verraten, Gashdor, wir waren also am Ziel.

Der "Freidenker" wie er sich selbst nannte, erwies sich als ausgesprochen Redselig wenn man nur für die Befeuchtung seiner ewig trockenen Kehle sorgte.

Er erzählte etwas von einer Schatzkarte die er habe und durchaus auch verkaufen würde.

Nach einiger Zeit hatten wir dann in Erfahrung bringen können das der Schatz in etwa zur selben Zeit hier aufgetaucht sein musste wie die Whurola Seuche.

Es war uns beiden sofort klar das dieser Schatz auf jeden Fall gefunden werden musste um ein erneutes Ausbrechen dieses Übels zu verhindern.

Dummerweise verkauften auch die Händlerin und der Wirt Schatzkarten, und wen überaschte es, alles unterschiedliche.

Zwischenzeitlich war noch eine weitere Reisegruppe eingetroffen. Zwei merkwürdige Gestalten die Unterwegs einen bewustlosen Krieger gefunden hatten der sich nicht daran erinnern konnte wer er war oder wie er an diesen Ort gelangt ist.

Und noch eine Gruppe fand  sich ein,  Balathrus von Morser mit zwei Begleitern die wohl aus einem Land hoch im Norden angereist waren.

In Gashdor sollte an diesem Tag ein Fest veranstaltet werden, zur Feier der Befreiung von der Whurola Seuche.

Die Feierlichkeiten begannen mit einer Schnitzeljagd bei der an 4 Stationen interessante Dinge gefunden wurden. Gold von Kobolden an der ersten, Bunte Eier von einem sehr seltenen Vogel an der zweiten, Tränen von Fehen die zu Edelsteinen geworden waren an der dritten (hier gelangte ich auch an etwas sehr interessantes über das ich euch aber später berichten will), und Fische an denen magische Spruchrollen hingen an der vierten und letzten Station.

Anschließend ging es dann in den Festsaal wo es reichlich zu essen und zu trinken gab.

Das Fest war noch im vollen gange da erschien plötzlich, wie aus dem nichts, die Kräuterhändlerin auf dem Tisch der gleich neben dem Festsaal gelegenen Taverne!

Sie berichtete das sie im Wald in etwas gefallen sei und dann das Bewustsein verloren habe. Sie könnte sich dann erst wieder erinnern wie sie plötzlich auf dem Tavernentisch erschienen sei. Sehr merkwürdig !!!

Zusammen mit Balathrus und seinen Begleitern machten wir uns dann auf das Phänomen zu untersuchen.

Wir gelangten an eine verschlossene Tür. Wir hatten gerade unsere Fackel und Laterne an einem kleinen Feuer entzündet und Thi Rasiel wollte das Schloss öffnen, als die andere Reisegruppe ebenfalls dort eintraf. Sie begehrten von uns das wir sie mitnehmen sollen bei der Untersuchung dieses Ortes.

Doch sagt, wer hat schon gerne unbekannte bei sich wenn er große Gefahren vor sich vermutet??

So setzte Balathrus seine magischen Fähigkeiten ein um uns auf die andere Seite der Tür zu teleportieren. Dies war möglich da man durch das Schlüsselloch hinein sehen konnte.

Hinter der Tür gelangten wir in einen kurzen Gang der uns nach einigen mühen in die Nähe eines Wächtertieres brachte. Fast hätte der Angriff dieses Wesen einem unserer Begleiter das Leben gekostet. Mit hilfe der Magie gelang es Balathrus dann aber doch an dem Wächter vorbei zu kommen doch hat uns das auch nicht weiter gebracht.  Nachdem wir eine ganze weile unter den Augen des wieder erschienen Wächtertieres auf seine Rückkehr gewartet hatten, ging der Wächter dann doch durch ein Spinnennetz zum Angriff über so das wir uns in Sicherheit teleportieren mussten.

Dieser Versuch war also eindeutig fehlgeschlagen. Auch Balathrus muss sich so gerettet haben, denn wir trafen ihn bald darauf wieder.

Bevor wir einen zweiten Versuch in Angriff nehmen konnten wurdden wir von der freundlichen Heilerin des Ortes gebeten ihr bei der Reinigung eines magischen Heilkreises behilflich zu sein. So etwas kann man keiner Heilerin abschlagen !

Nachdem die Heilerin Balathrus einem seiner Begleiter und mir, die wir alle Heilkundig sind, eine genaue Beschreibung gegeben hatte was zu tun sei, machten wir uns an die Arbeit diesen Ort zu reinigen.

Wir waren erfolgreich, es entstand ein Schutzkreis um uns herum und wir hatten eine Vision.

Nun wurde beratschlagt was als nächstes zu tun sein.

Durch einen zwischenzeitlich entdeckten weiteren Eingang versuchten nun Thi Rasiel mit den Begleitern von Balathrus in den Dungeon zu gelangen.

Sie waren bereits eine ganze weile im Dunkel verschwunden als plötzlich der Ruf Heiler, Heiler aus dem Gang erscholl. Uns wurde Berichtet das Thi Rasiel von einem Wächter auf das Schwerste verletzt worden sei. Sofort machten Balathrus und ich uns auf den Weg das Seil hinab ins Dunkel. Wir waren bereits ein Stück vorgedrungen als Thi Rasiel uns völlig geheilt entgegen kam. Offensichtlich hatte das bunte Ei, das sie bei der Schnitzeljagd gefunden hatte, ihr das Leben geretten. Wir standen noch in dem Gang als plötzlich der Wächter wieder erschien und Balathrus wegteleportierte. Wie auch immer es gescha, plötzlich stand ich alleine im Dunkel !   Tastend suchte ich den Boden nach brennbaren Ästen ab und es gelang mir nach einiger Zeit ein kleines Feuer zu entzünden.

Ich konnte mir eine Fackel bauen und begann den Gang weiter zu untersuchen.

Zu meiner größten Überraschung interessierte sich der Wächter in keiner Weise für mich. So gelangte ich in einen kleinen Raum wo ich einen Waldgeist fand.

Nach etlichen vergeblichen versuchen gelang es mir mit dem Waldgeist in kontakt zu treten und ich hatte Visionen von denen ich euch aber ebenfalls später berichten will.

Es war schon sehr spät und so konnte ich dann nach meiner Rückkehr in die Taverne nur noch Thi Rasiel von dem erlebten berichten.

Bevor wir dann unser Nachtlager aufsuchten. bat Balathrus darum ihm den Ankh Priester zu beschreiben der in Kaer für die Zerstörung des Wachhauses und der Ausrüstung der Heilerin zumindestens Mitverantwortlich war. Er rief aus meinem Gedächtnis das Bild des Priesters ab um ihn bei Gelegenheit erkennen zu können. Wer einem Heiler Schaden zufügt ist in vielen Gegenden nicht gern gesehen !

Gut das der Tag lang und anstrengend war, so konnte ich auch in der Enge der Behausungen der Edain ein wenig schlaf finden.

 

Wie üblich begannen wir den Tag mit dem Frühstück. Noch während wir am Tisch saßen und die geschehnisse des letzten Tages besprachen, entdeckte Thi Rasiel bei einem aus der anderen Reisegruppe die Anzeichen der Whurola-Seuche!  Sofort sprangen alle vom Tisch auf und wir flüchteten zunächst in unser Quartier.  Illuvatar sei Dank hatten wir am Vortag von der Heilerin das Rezept für einen Impfstoff und für einen weiteren Heiltrank gegen die Seuche bekommen.

So machten wir uns denn sofort an die Arbeit. Nachdem wir geschützt waren kümmerten wir und darum die Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Wir brauten reichlich Heiltrank. Zunächst versorgten wir einen Reisenden aus den Ostlanden, der mit seiner Frau eingetroffen war, mit dem Heiltrank.

Das die Edain aber auch immer so versessen auf dieses Wertlose Metall sein müssen. Hätten sie Ihre Finger davon gelassen währe nichts passiert.

Nach einigem hin und her haben wir dann allen von dem Gebräu gegeben. Im Palaver waren die Edain schon immer gut, da sind mir Zwerge fast noch lieber.

Wie freue ich mich auf die verschwiegenheit unserer Wälder.

Mit Hilfe Thi Rasiels gelangten sie dann durch die Tür in die geheimen Gänge. es soll ihnen gelungen sein dort einen Dämon zu besiegen. Leider konnte ich dazu nichts näheres erfahren. 

Zwischenzeitlich erhielt ich vom Rat den Auftrag unser Volk bei einem Treffen der Städte und Völker am 24 Tag des 7 Monats zu Vertreten.

Es scheint, das wichtige Ereignisse bevorstehen. 

Elin silathar aen bo-vethed men lin 

Cuio anann

Finriel